Feenringe (Marasmius oreades)

Feenringe (Marasmius oreades)

Marasmius oreades, auch bekannt als Feenring, ist eines der lästigsten Rasenprobleme in England.
Der Pilz ist im Boden eingeschlossen und dringt bis zu einer Tiefe von 30 cm ein. Er befällt einen zentralen Punkt und breitet sich von dort aus nach außen aus.
Die Krankheit breitet sich in Form von Sporen über Rasenflächen aus. Diese Sporen werden durch Wind, Luft, Wasser und durch menschliches Begehen verbreitet.

Diese Krankheit tritt im Frühsommer als kreisförmige Streifen oder Ringe auf, in denen das Gras grün ist, während angrenzende Bereiche schneller wachsen und eine dunklere Farbe aufweisen. Die Streifen variieren in der Breite zwischen 10 und 30 cm, der Durchmesser der Ringe zwischen 0,9 und 60 Metern oder mehr, abhängig von der Anzahl der Jahre ungestörten Wachstums. Am inneren Rand dieser Ringe wird das Gras bald stark geschwächt und stirbt oft vorübergehend ab. Daher bestehen die Ringe in der Regel aus einem kräftigen, dunkelgrünen Außenstreifen, der einen Streifen mit stumpf gefärbtem Gras umschließt, in dessen Mitte sich wiederum ein Fleck gesunden Grases befinden kann. Bei kleineren Ringen kann geschwächtes Gras den gesamten zentralen Bereich einnehmen. Während Regenperioden bildet der Mutterpilz entlang des Ringumfangs Fruchtkörper, die gemeinhin als Pilze bekannt sind.

Feenringe
Wie man Feenring-Hüllen behandelt

Hexenringe sind eine sehr schwer zu bekämpfende Krankheit. Das liegt daran, dass der Pilz im Boden eingeschlossen ist. Man könnte die Grasnarbe entfernen und den darunterliegenden Boden bis zu einer Tiefe von 30 cm ersetzen. Diese Methode ist jedoch sehr teuer, schwierig umzusetzen und aufgrund von erneutem Befall nicht immer wirksam.

Eine praktische Methode, das Problem anzugehen, ist die Verwendung eines Gartensprengers. Stellen Sie ihn mittig auf den betroffenen Bereich und bewässern Sie ihn gründlich. Das Wasser durchflutet den Rasen und spült die Krankheitserreger von den Pflanzen. Anschließend säen Sie die befallenen Stellen mit einer Samenmischung resistenterer Sorten nach. Der Pilz wird zwar weiterhin im Boden vorhanden sein, aber entscheidend für die Bekämpfung ist ein gesunder und dichter Rasen, der einem erneuten Pilzbefall besser widerstehen kann. Die vollständige Beseitigung des Pilzes ist schwierig, aber mit guter Rasenpflege lässt er sich effektiv eindämmen und seine Ausbreitung verhindern.