Hundeurin

Hundeurin

Tiere, insbesondere Hündinnen, können durch Urinieren auf Rasenflächen erheblichen Schaden anrichten.
Tierurin enthält Salze, Harnstoff und andere lösliche Stoffe.
Der Salzgehalt bestimmt das Ausmaß des Schadens. Bei niedrigem Salzgehalt im Urin und feuchtem Boden ist der Schaden minimal und führt lediglich zu schnellerem Wachstum von dunkelgrünem Gras im betroffenen Bereich. Ist der Salzgehalt hingegen hoch und der Rasen trocken, ist das Schadenspotenzial groß. Es bildet sich ein Fleck hellgelben, abgestorbenen Grases, umgeben von schnell wachsendem dunkelgrünem Gras.
Der Schaden ist enorm und entspricht dem, was passiert, wenn man Salz auf den Rasen streut. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in diesen Fällen kein grüner Rand vorhanden ist, an dem das abgestorbene Gras üppiger nachwachsen könnte.

Hundeurin
Maßnahmen zur Behandlung beschädigter Bereiche und zur Vorbeugung weiterer Schäden

Die durch Hundeurin verursachten Schäden sind meist dauerhaft und können nicht mehr geschädigten Pflanzen geholfen werden. Bei geringfügigen Schäden kann das Bewässern der betroffenen Stelle die Salzkonzentration reduzieren, dennoch ist es in der Regel notwendig, die Stelle zu harken und neu anzusäen.

Wenn ein Hund im Garten lebt, ist es äußerst schwierig, solche Schäden zu verhindern. Das Bewässern der Stelle nach dem Urinieren hilft zwar, die Salze zu verteilen, aber es ist sicherlich nicht praktikabel, den Hund ständig auf Urinieren zu beobachten und sofort mit dem Bewässern einzugreifen. Die beste Lösung wäre, wenn möglich, den Hund darauf zu trainieren, an einer bestimmten Stelle zu urinieren, wo er keinen oder nur geringen Schaden anrichtet.