Ringförmige Todeszonen (verschiedene Arten)

RING TOTE ZONEN (verschiedene Arten)

Diese Krankheit ist eine parasitäre Form eines Pilzes. Die Pilze leben ganzjährig im Boden und auf infizierten Blättern.
Diese Pilze ernähren sich, indem sie dem Gras die benötigten Nährstoffe entziehen.
Die Krankheit breitet sich über Rasenflächen durch Sporen aus. Diese Sporen werden durch Wind, Luft, Wasser und menschliches Begehen verbreitet.
Diese Krankheit tritt auf, wenn der Rasen verschiedenen Stressfaktoren ausgesetzt ist, wie z. B. hohem Alter, Temperaturschwankungen oder unsachgemäßer Bewässerung und Mähung.
Diese Krankheit tritt typischerweise auf älteren Rasenflächen auf, kann aber auch frisch angelegte Rasenflächen befallen. In lehmigen oder stark verdichteten Böden können sich die Symptome verstärken.

Ringtote Zonen
WIE MAN DIE TOTE-ZONE-KRANKHEIT ERKENNT

Zu den Symptomen dieser Krankheit gehören folgende:

  • Die Krankheit verursacht gelbe Ringe auf dem Rasen, wobei sich innerhalb der Ringe gesundes Gras befindet.
  • Die Blätter verfärben sich strohgelb und sterben von der Spitze her ab.
  • Aufgrund des sichtbaren Ergebnisses wird diese Krankheit auch „Froschaugen“ genannt.
  • Anfangs haben die Zonen nur einen Durchmesser von 5-10 cm, können sich aber auf 30-50 cm ausdehnen.
  • Obwohl die Symptome am deutlichsten sichtbar sind, wenn der Pilz in feuchten und kalten Perioden am aktivsten ist, können die gleichen Symptome manchmal auch in wärmeren Jahreszeiten beobachtet werden.
  • Während der heißen und trockenen Monate können die Symptome aufgrund von Hitze- und Wasserstress erneut auftreten.

WIE MAN RINGFÖRMIGE TOTE ZONEN BEHANDELT

Diese Krankheit ist schwer zu bekämpfen.
Verbessern Sie Ihre Wartungsgewohnheiten, um das Problem einzuschränken.
Nachfolgend finden Sie einige Tipps, was Sie vermeiden und was Sie tun können, um tote Zonen in Ringen vorzubeugen und sie zu behandeln:

  • Im Frühstadium der Krankheit können die betroffenen Stellen mit einem Spaten ausgegraben werden, um die Sporen aus dem Boden zu entfernen. Gras und Erde werden bis zu einer Tiefe von 15–20 cm ausgehoben. Spaten und alle anderen Gartengeräte, einschließlich des Rasenmähers, werden vor der erneuten Verwendung gründlich gereinigt, um die Ausbreitung der Sporen zu verhindern. Die Fläche wird geharkt, das Loch mit Erde aufgefüllt und anschließend mit einer Weidelgrasmischung nachgesät, die resistenter gegen die Krankheit ist.
  • Bei starkem Befall ist die Entfernung aller Ringe nicht sinnvoll.
  • Geben Sie Ihrem Rasen immer die richtige Wassermenge. Normalerweise muss er gründlich und tiefgründig bewässert werden, aber wenn er von ringförmigen, abgestorbenen Stellen befallen ist, ist es am besten, ihn häufiger in kleinen Mengen zu wässern.
  • Nachts nicht gießen. Wasser, das über Nacht auf dem Rasen liegen bleibt, braucht lange zum Trocknen und begünstigt die Ausbreitung der Krankheit durch Wassertropfen.
  • Mähen Sie den Rasen regelmäßig mit einem sehr scharfen Messer auf eine Höhe von 5-8 cm.
  • Geben Sie die richtige Menge an Phosphor und Kalium und verteilen Sie Langzeitstickstoff.
  • Prüfen Sie die Bodenverdichtung, da diese Krankheitssymptome begünstigen kann. Mechanische Belüftung hilft, den Boden aufzulockern.